Meine 1. Pop Up Bakery – es war toll!

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Pop Up Bakery

Guten Abend ihr Lieben,

ich habe es geschafft: meine 1. Pop Up Bakery ist erfolgreich gelaufen! Wochenlange Vorbereitung, tagelanges Backen, Fuß-, Rücken- und Nackenschmerzen, all das hat sich tatsächlich gelohnt. Besonders die glücklichen Gesichter der ersten Besucher, die sich bei all der Auswahl gar nicht entscheiden konnten, waren toll! Am Ende kamen natürlich auch die enttäuschten Gesicher dazu. „Ach, ich wollte doch so gerne was von dem Baumkuchen.“ Aber ich denke, davon muss man sich freimachen. Mehr als backen kann ich ja nun auch nicht.

Mit den Vorbereitungen ging es ja schon vor einiger Zeit los: Zuerst die Anfrage beim Gewerbeamt und der Handwerkskammer, ob ich sowas überhaupt machen darf. Nachdem ich grünes Licht bekommen habe (was nicht in jedem Bundesland so einfach ist) ging es los mit dem Stöbern im Internet, auf meinen und anderen Blogs nach passenden Rezepten. Da ich nicht alles am letzten Tag backen konnte, habe ich mir als Ziehzeit-Kuchen den französischen Gâteau Breton mit Salzkaramell von MaLu’s Köstlichkeiten und meinen Baumkuchen herausgesucht. Beide konnte ich schon am Montag bzw. Dienstag backen.

Pop Up Bakery - Gateau Breton

Pop Up Bakery - Baumkuchen

Auch wollte ich gerne vegane Kuchen anbieten, also habe ich einen Apfel-Zimt-Kuchen und einen Schoko-Lebkuchen gebacken. Letztendlich waren glaube ich gar keine Veganer unter den Käufern, aber geschmeckt hat es allen (die es mir erzählt haben).

Pop Up Bakery - veganer Apfelkuchen

Natürlich musste es auch Torten geben. Weihnachtlich angehaucht, wie fast alles bei dieser Pop Up Bakery – Christmas Edition! Auch hier habe ich lange recherchiert, probegebacken und mich letztendlich für die Bratapfel-Torte von Emma’s Lieblingsstücke und die Schoko-Marzipan-Torte von MaLu’s Köstlichkeiten entschieden. Obwohl ich sagen muss, dass ich die Marzipantorte spontan auf zwei Torten aufgeteilt habe, da sie mir sonst zu hoch geworden wäre. Der Lebkuchen mit Schokocreme von Das Knusperstübchen geht durch die Creme eigentlich auch noch als Torte durch und schmeckt super!

Pop Up Bakery - Bratapfeltorte

Pop Up Bakery - Schoko-Marzipan-Torte

Pop Up Bakery - Lebkuchen mit Schokocreme

Um ein bisschen Abwechlung in die Kuchen- und Tortenwelt zu bekommen, habe ich Spekulatius-Cupcakes gebacken und mit einem Frosting aus weißer Schokolade getoppt. Leider sind die nicht sehr hoch geworden, daran muss ich noch arbeiten.

Pop Up Bakery - Spekulatius-Cupcakes

Genau wie am Käsekuchen. Hach ja, ich bin einfach keine Käsekuchen-Bäckerin… Eingerissen, an den Seiten etwas zu dunkel, vielleicht sollte ich mal einen amerikanischen Käsekuchen im Wasserbad ausprobieren. Aber mit dem Spekulatiusboden und dem Cranberry-Guss war er trotzdem schnell ausverkauft!

Pop Up Bakery - Käsekuchen

Apropos nicht optimal geklappt: Es gab da auch noch diesen Zitronenkuchen. In meiner Vorstellung (und im Rezept) sah er wunderbar hell, saftig und zitronig aus. Ich wollte ihn mit Zitronenguss begießen, mit gehobelten Zitronenscheiben belegen und vielleicht sogar noch mit Pistazien bestreuen. Hätte ich mal eine Zitrone und Pistazien eingekauft… Die sind in dieser ellenlangen Einkaufsliste wohl untergegangen. Letztendlich habe ich den zu dunkel geratenen Kuchen mit Zitronenguss begossen und mit essbaren Blüten, die ich noch im Schrank hatte, bestreut. Ihr könnt euch denken, wovon am Schluss noch die meisten Stücke übrig waren.

Pop Up Bakery - Zitronenkuchen

Zu guter Letzt dürfen Gugelhupfe bei einer Pop Up Bakery auch nicht fehlen und deshalb gab es gleich zwei. Einen Gebrannte-Mandel-Gugelhupf mit Mandelcreme, der immerhin im zweiten Anlauf klappte, und kleine Zimt-Zucker-Gugelhupfe wiederum von Maren. Denen habe ich statt des Karamell-Frostings aber ein Zimt-Frosting gegönnt.

Pop Up Bakery - Zimt-Zucker-Gugelhupf

So, das waren all die Kuchen und Torten, die es gab. Organisatorisch war natürlich auch einiges zu tun. Transportboxen für die Leute, die keine Box mitgebracht haben, musste ich kaufen (die haben mir den letzten Nerv geraubt). Tischkarten und Postkarten gestalten und drucken, einen Zeitplan erstellen, in den Unverpacktläden und Bio-Supermärkten einkaufen. Freundinnen um Tortenständer und -butler bitten (vielen Dank noch einmal dafür!), die Veranstaltung in den sozialen Netzwerken teilen und das Backen dort auch begleiten. Ich habe aber auch von vielen gehört: „Ich habe die ganze Woche deine Vorbereitungen in den Insta-Stories verfolgt, deshalb musste ich unbedingt kommen!“. Sowas freut mich natürlich sehr!

Pop Up Bakery

Und auch, wenn diese Leute ihre Kinder mitbringen und sich mit dem Kuchen glücklich in die Ecke setzen. Dann weiß ich, wofür ich mir die Arbeit gemacht habe (und eventuell ja auch nochmal machen werde, es gab zumindest schon Anfragen). Und ich hoffe auch, dass ich ein paar Leute für den Unverpacktladen begeistern konnte, in dem die Pop Up Bakery stattgefunden hat. Denn wie ihr seht, kann man auch größtenteils plastik- und verpackungsfrei leckere Kuchen und Torten zaubern!

Nun wünsche ich euch eine schöne und entspannte Adventszeit und schon einmal frohe Weihnachten! Ich werde mich nämlich in einen vorweihnachtlichen Urlaub verabschieden, auf den ich mich wahnsinnig freue und den ich mir jetzt auch verdient habe.

Bis bald, eure Marileen

Pop Up Bakery