Erdbeergrütze mit Milch – mein Mittagessen an heißen Tagen!

Gab es früher bei euch auch immer ein typisches Sommer-Mittagessen? Ihr seid mittags aus der Schule gekommen, steigt bei 30 Grad verschwitzt vom Rad und Mama ruft: Heute essen wir auf der Terrasse! Ich gebe zu, das hat bei mir keine Jubelstürme hervorgerufen, war ich doch schon immer eher ein Winterkind. Zumindest seit der Jugend würde ich sagen. Draußen war es mir immer zu warm zum Essen und irgendwelche Fliegen und Wespen wollten auch noch etwas von meinem Essen abhaben. Aber es gab ein Gericht, das mich aufmuntern konnte: Erdbeergrütze!

Erdbeergrütze mit Milch

An dieser Stelle kommt aber auch schon das zweite Geständnis: Die Erdbeergrütze war bei uns nicht selbstgemacht, sondern kam aus der Tüte. Und ich habe sie trotzdem geliebt! Erdbeergrütze mit Milch ist für mich eine absolute Kindheitserinnerung und immer wenn es richtig heiß ist und ich kein warmes Essen herunterkriegen würde, gibt es sie bei mir auch heute noch. Nun allerdings selbstgemacht!

Erdbeergrütze mit Milch

Für eine große bzw. zwei kleine Portionen Erdbeergrütze braucht ihr:

  • 70ml +2 EL roter Traubensaft
  • 2 TL Zucker
  • 450g Erdbeeren
  • 2 TL Speisestärke
  • 1 Schuss Zitronensaft
  • Milch

70ml Traubensaft und den Zucker in einem Topf zum Kochen bringen. 300g Erdbeeren in kleine Stücke schneiden, hinzugeben und einige Minuten köcheln lassen. Mit einem Kartoffelstampfer grob zerstampfen. Die Speisestärke mit den 2 EL Traubensaft verrühren und zusammen mit dem Zitronensaft zu den Erdbeeren geben. Die Erdbeergrütze unter Rühren noch einmal aufkochen lassen, bis sie eindickt. Die restlichen 150g Erdbeeren halbieren, in den Topf geben und dann in einer Schale abkühlen lassen. Mit Milch servieren.

Man kann die Erdbeergrütze bestimmt auch noch heiß in ein Weckglas füllen und sofort schließen, damit sich ein Vakuum bildet. Dann wird sie sich wohl länger halten, das habe ich aber noch nicht ausprobiert.

Hier ist das Rezept als PDF

Erdbeergrütze mit Milch

Falls ihr euch fragt, warum in der Milch kleine schwarze Punkte schwimmen: Eigentlich wollte ich für euch eine fancy Vanillemilch machen, aber letztendlich schmeckte es mit normaler Milch doch besser…

Gab es bei euch denn auch typische Sommergerichte? Meine Kollegin erzählte mir etwas von einer kalten Kirschsuppe mit Grießklößen. Das klingt ja auch richtig lecker und erinnert mich an meine Fliederbeersuppe.

Eure Marileen

Erdbeergrütze mit Milch

2 Comments

  1. Krisi von Excusemebut... 2. Juni 2018 at 12:32

    OH das gab es bei mir auch immer in der Kindheit und ich habe es geliebt. Auch mit Milch, allerdings noch zusätzlich mit Zwieback, dass wir in grosse Stücke über die Grütze und die Milch gegeben haben=) Mhh, jetzt habe ich direkt wieder Lust darauf. Besonders da ich sehe das es keine Gelantine und Tonnenzucker braucht=)
    Liebe Grüsse,
    Krisi

    Reply
    1. Marileen | Holz & Hefe 4. Juni 2018 at 13:57

      Liebe Krisi,
      entschuldige die späte Antwort, ich war noch im Urlaubs-Auspack-Stress ;).

      Mit Zwieback habe ich das noch nie gegessen, wäre aber einen Versuch wert! Dann ist es sicherlich auch noch sättigender. Wo du gerade Gelatine sagst: Ganz gruselig finde ich diese pinke „rote Grütze“, die es im Kühlregal gibt, die aussieht wie Wackelpudding! Die hat einfach mal gar nichts mit normaler roter Grütze zu tun.

      Liebe Grüße
      Marileen

      Reply

Leave A Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

13 − 13 =