Ein Apfel-Beeren-Crumble mit Spekulatius und von den Tücken, einen Crumble in Szene zu setzen!

Zuerst war am Samstag die Idee da, etwas aus den übrig gebliebenen Spekulatius vom Advent zu machen. Mal wieder ein Dessert? Oder Kekse mit Spekulatius drin? Überzeugt mich nicht. Kurz im Gehirn gekramt und dann war die Idee für einen Apfel-Beeren-Crumble mit Spekulatius schon geboren.

Apfel-Beeren-Crumble mit Spekulatius

Ich glaube, ich habe einen Crumble das erste Mal im Hauswirtschaftsunterricht in der Schule gemacht. Ja, hatten wir tatsächlich in der 10. Klasse! Auf freiwilliger Basis und ihr könnt es euch denken: es war nur ein Junge dabei. Da habe ich den Crumble schon lieben gelernt. Es ist keine dicke Sahnecreme dabei (natürlich sind die Crumblestreusel auch nicht ohne…) und vor allem ist er schnell gemacht! Nun kommt aber die Schwierigkeit des Fotografierens hinzu. Ein Crumble von oben sind nunmal nur Streusel. Wenn man dann eine Portion wegnimmt sind auf der einen Seite nur Streusel und auf der anderen Seite nichts. Also erst mal bei Pinterest gucken, wie die anderen das machen. Auf den meisten Bildern war tatsächlich eine Seite voll und eine Seite leer uuuuuund das Wichtigste: immer einen Löffel danebenzulegen! Alles klar, wird schon irgendwie klappen.

Apfel-Beeren-Crumble mit Spekulatius

Also den Apfel-Beeren-Crumble in den Ofen geschoben, das Set aufgebaut und mir dann überlegt, dass wenn ich die Streusel an der einen Seite abschabe und man nur das Obst sieht, könnte das klappen. Gesagt getan und ich denke es hat einigermaßen funktioniert. Natürlich muss man am Ende des Shootings dann hoffen, dass die zufällig dekorierten Beeren auf dem Brett keine großen Flecken hinterlassen haben. Und wenn man klug ist, spritzt einem nicht noch – wenn schon alles im Kasten ist – ein Spritzer Beerenflüssigkeit auf das weiße Geschirrtuch. Jo, hätte mir das vorher mal jemand gesagt…

Apfel-Beeren-Crumble mit Spekulatius

Nun aber für euch das Rezept für den sauer-süßen Apfel-Beeren-Crumble mit Spekulatius. Meine Auflaufform ist 22 x 22 cm groß; nehmt im Zweifel lieber eine größere als eine kleinere Form.

Zutaten für 4 Personen

  • 2 Äpfel
  • 200g Waldbeeren TK
  • 1 EL Zitronensaft
  • 70g + 1 EL brauner Zucker
  • 70g Gewürzspekulatius (oder andere Kekse)
  • 80g Mehl
  • 50g gemahlene Mandeln (mit oder ohne Haut)
  • 1 TL Vanillezucker
  • 100g + 1 TL Butter
  • 1 Prise Salz

Apfel-Beeren-Crumble mit Spekulatius

Die Auflaufform mit 1 TL Butter auspinseln. Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit den nicht aufgetauten Beeren in die Auflaufform geben und mit dem Zitronensaft und dem 1 EL braunen Zucker vermischen.

Die Spekulatius fein mahlen und zusammen mit dem braunen Zucker, Mehl, Mandeln, Vanillezucker, kalter Butter und Salz in der Küchenmaschine oder mit den Händen zu Streuseln verarbeiten. Die Streusel über das Obst geben und im vorgeheizten Backofen bei 180°C (Ober-/ Unterhitze) etwa 30 Minuten backen. Am besten schmeckt der Crumble noch warm, lecker auch mit Vanilleeis oder Vanillesauce.

Hier ist das Rezept als PDF

Apfel-Beeren-Crumble mit Spekulatius

Habt ihr denn noch Reste von Weihnachten übrig? Ansonsten könnt ihr natürlich auch andere Kekse nehmen, die euch gut schmecken, wie zum Beispiel diese dicken Cookies aus dem Supermarkt.

Eure Marileen

Apfel-Beeren-Crumble mit Spekulatius

8 Comments

  1. Miriam 9. Januar 2018 at 7:27

    Beliebt ist bei Crumbles doch auch eine Kugel Eis oben drauf, oder? So oder so: wieder mal wunderschön in Szene gesetzt und eine tolle Möglichkeit, die noch übrigen Spekulatius loszuwerden, die im Januar niemand mehr pur essen will…
    Lg, Miriam

    Reply
    1. Marileen | HOLZ & HEFE 9. Januar 2018 at 8:00

      Stimmt! Die dann so langsam auf dem noch warmen Crumble zerfließt… Das ist mir aber meistens zu heikel bzw. ich bin zu langsam ;).
      Liebe Grüße, Marileen

      Reply
  2. Alex 9. Januar 2018 at 19:41

    Der sieht traumhaft aus und ich kann mir vorstellen, dass er mindestens genauso gut schmeckt! Ich habe erst einmal einen Crumble gebacken und war so begeistert! Eine tolle Restverwendung, die du wirklich super in Szene gesetzt hast 🙂
    Ganz liebe Grüße
    Alex

    Reply
    1. Marileen | HOLZ & HEFE 9. Januar 2018 at 22:36

      Liebe Alex,
      ich danke dir und freue mich sehr, dass dir mein Crumble gefällt!
      Ja, es gibt so Sachen, die man echt gerne mag, aber viel zu selten macht… Obwohl man für solch einen Crumble ja meistens alle Zutaten zuhause hat.
      Liebe Grüße
      Marileen

      Reply
  3. Ilka 12. Januar 2018 at 20:06

    Crumble muss so aussehen, also alles gut.
    Und das mit den Resten von Weihnachten – das sind keine Reste, sondern gut gehütete Vorräte. Mal sehen, wie lange die Lebkuchen und Spekulatius reichen.
    Lieben Gruß
    Ilka

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    1. Marileen | HOLZ & HEFE 12. Januar 2018 at 21:50

      Liebe Ilka,
      gut gehütete Vorräte klingen gut ;). Ein paar Spekulatius habe ich noch immer übrig, also wird der Crumble bei mir sicher noch mal auf dem Tisch landen :).
      Liebe Grüße
      Marileen

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  4. Cook and Bake with Andrea 18. Januar 2018 at 7:18

    Hallo Marileen,
    Das ist ja eine tolle Idee übrig gebliebenen Spekulatius an den Mann bzw. Frau zu bringen 🙂
    Hauswirtschaftsunterricht hatte ich (leider) nie, hätte mir mit Sicherheit gefallen 😀
    Vielen Dank für das Rezept.
    Liebe Grüße
    Andrea
    P.S. Das mit den Flecken auf dem Brett und dem Geschirrtuch muss so 😛

    Reply
    1. Marileen | HOLZ & HEFE 21. Januar 2018 at 21:12

      Liebe Andrea,

      danke dir! Hauswirtschaftsunterricht war allerdings nur Kochen mit – naja – recht einfachen Rezepten ;). Aber so zwei, drei sind dann doch hängen geblieben.

      Puuuh, gut du sagst das mit dem Brett und dem Geschirrtuch. Dann bin ich ja beruhigt :D.

      Liebe Grüße
      Marileen

      Reply

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