Schwedischer Apfelbiskuit Apfelkuchen

Schwedischer Apfelbiskuit mit einem Hauch Zimt

Während meiner Blogpause habe ich natürlich weiterhin andere Blogs verfolgt und vor allem bei Instagram fleißig Stories geguckt und Bilderchen geherzt. Eines dieser Bilder war von Anni. Sie kann Notizen richtig kunstvoll in Szene setzen und schrieb, dass sie ihre Rezepte in ein neues Rezeptbuch überträgt. Erst dachte ich mir: Sieht toll aus, aber was für eine Arbeit… Ich tippe ja doch deutlich schneller als ich per Hand schreibe. Aber dann sah ich das alte Kochbuch meiner Oma im Regal stehen und überlegte, wie unpersönlich es doch ist, Rezepte nur abgetippt und ausgedruckt in hässlichen Klarsichtfolien in einem Ordner in der Küche stehen zu haben. Und ich hatte ja nun ein bisschen Zeit.

Schwedischer Apfelbiskuit Apfelkuchen

Dann folgte aber schon fast der schwierigere Teil: Welches Buch nehmen? Etwas Struktur sollte mein neues Buch schon haben. Also Kapitel für Kuchen, Torten, Kekse, Suppen, Salate und so weiter. Ich bin aber kein Freund dieser fertigen Notiz-Kochbücher, weil mir das von der Länge der Zutaten und der Zubereitung her zu beschränkt ist. Dann bin ich zum Bürohandel meines Vertrauens gefahren – eigentlich um mir ein Filofax oder sowas zu kaufen – aber dann hat mich das System der Eigenmarke total überzeugt und ich stellte mir ein Kochbuch nach meinen Wünschen zusammen.

Schwedischer Apfelbiskuit Apfelkuchen

Einige Rezepte meines alten Rezeptordners habe ich schon mehrfach gebacken oder gekocht, die kamen ungeprüft ins Buch. (Das hört sich jetzt so an, als wäre ich schon fertig, aber leider habe ich erst gute 10% meiner Rezepte übertragen. Das dauert….) Aber bei einigen Rezepten war ich mir nicht mehr sicher, wie und ob sie schmecken. So auch bei diesem schwedischen Apfelbiskuit. Eines vorweg: keine Ahnung, warum der aus Schweden kommt, aber der Name klingt doch gut! Letztendlich musste ich nur die Backzeit etwas anpassen, ansonsten ein sehr leckerer und vor allem schnell gemachter Apfelkuchen.

Schwedischer Apfelbiskuit Apfelkuchen

Zutaten für eine 26cm-Springform (auf den Bildern seht ihr eine 16cm-Springform mit der Hälfte der Zutaten):

  • 2 Eier
  • 175g Zucker
  • 60g Butter
  • 60ml Milch
  • 150g Mehl
  • 1 gehäufter TL Backpulver
  • 2-3 saure Äpfel
  • 2 TL Zimt-Zucker

Schwedischer Apfelbiskuit Apfelkuchen

Eier und Zucker schaumig schlagen. Butter und Milch zusammen zum Kochen bringen, kurz vom Herd nehmen und nach und nach noch heiß in die Eiermasse rühren. (Wirklich nach und nach, sonst stockt das Ei.) Mehl und Backpulver mischen und kurz unterrühren.

Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform füllen, die geschälten und in kleine Stücke geschnittenen Äpfel daraufgeben und mit Zimt-Zucker bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 175°C (Umluft) 25-30 Minuten backen. Am besten schmeckt er noch warm!

Ich kann mir auch gut eine Zimt-Sahne oder selbstgemachte Vanillesauce dazu vorstellen.

Hier ist das Rezept als PDF

Schwedischer Apfelbiskuit Apfelkuchen

Und falls ihr lieber etwas anderes mit euren Äpfeln anstellen wollt, kann ich euch auch den Apfel-Walnuss-Kuchen mit Zimtsirup, die Apfel-Walnuss-Knoten oder eine Clafoutis-Apfeltarte empfehlen!

Mich würde ja interessieren, ob ihr DAS eine Apfelkuchenrezept habt oder ob ihr auch gerne verschiedene ausprobiert!?

Macht’s gut, eure Marileen

6 Kommentare

  1. Ist das mal ne Traumkombi: Apfel und Zimt ♥ Klingt oberlecker! Ich habe nicht DEN Apfelkuchen. Dafür probiere ich viel zu gern in der Küche herum. Hihi. Ich finde übrigens toll, dass du die Rezepte nochmal als PDF zur Verfügung stellst 🙂
    Lieben Gruß,
    Jenny

    1. Marileen | HOLZ & HEFE

      Liebe Jenny,

      ich habe auch so einige Apfelkuchen-Rezepte und könnte mich nicht für einen Favoriten entscheiden. Ob mit Streuseln oder Pudding oder Biskuit – jeder Kuchen hat so seine Besonderheit :).

      Ja, das mit dem PDF hab ich irgendwann mal angefangen. Eigentlich wollte ich auch die alten Rezepte mal um die PDFs aufstocken, aber dazu fehlt dann doch wieder die Zeit… Egal, was man hat, hat man.

      Liebe Grüße, Marileen

  2. Boah, der sieht echt megalecker aus! Und Apfelkuchen mit Zimt sind sowieso die Besten!
    Ich hab‘ glaub‘ ich noch nie Apfelkuchen gebacken… Irgendwie lande ich doch meistens bei Schoko. 😀
    Das muss ich mal ändern, denke ich!
    Liebste Grüße!
    Anni

    1. Marileen | HOLZ & HEFE

      Liebe Anni,
      dass du bisher noch keinen Apfelkuchen gebacken hast finde ich ziemlich verrückt :D. Schokokuchen ist natürlich auch ziemlich gut. Versuch es doch sonst mal mit Schoko-Apfelkuchen ;).
      Liebe Grüße
      Marileen

  3. Hi du,
    der sieht sehr lecker aus 🙂
    Ich mag sehr gerne Apfelkuchen mit viel Apfel. Meine Mutter hat früher einen gemacht, wo dann noch Quittengelee draufkam. Aber irgendwie kann sie sich nicht mehr richtig an diese Version des Apfelkuchens erinnern und hat den deshalb schon ewig nicht mehr gemacht. Ich muss sie nochmal ausfragen und einfach eine eigene Variante daraus machen 😀
    Rezepte nochmal zu optimieren, habe ich mir bei ein paar Rezepten auch schon vorgenommen!

    Liebe Grüße

    1. Marileen | HOLZ & HEFE

      Hi Juli,
      ich muss dringend mal Quitten probieren, habe ich irgendwie noch nie… Ich hoffe sehr, dass du das Rezept aus dem Kopf hinbekommst! Vor bestimmt 20 Jahren gab es bei einem Bäcker in unserer Nähe ein Osterbrot mit Streuseln oben drauf. Ich habe noch heute den Geschmack im Mund, habe es seitdem aber nie wieder irgendwo gesehen. Irgendwann werde ich mich mal an die Rezeptentwicklung machen. Sowas muss doch erhalten werden ;).
      Ganz liebe Grüße
      Marileen

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