Mit Pflaumenkuchen trotze ich dem Sommerwetter 

Ich will Herbst. Jetzt. Und deshalb bringe ich euch auch Pflaumenkuchen mit und nicht – wie es bei diesem Wetter wohl eher angebracht wäre – Eis. Ich meine, die Abende werden ja nicht umsonst kürzer. Man soll schon die ersten Kerzen anzünden und es sich gemütlich machen. Und das geht einfach nicht bei 30 Grad.

Pflaumenkuchen mit Polenta

Also bin ich letzte Woche extra auf den Markt gefahren um frische Pflaumen zu holen. Richtig lecker sahen sie aus und da habe ich direkt eine ganze Tüte voll genommen. Zuhause angekommen habe ich sie aus der Tüte genommen und was sehe ich? Den Aufkleber einer großen deutschen Supermarktkette auf einer Pflaume! Auch wenn sie echt lecker waren, kam ich mir doch ein wenig verschaukelt vor. Aber das soll euch nicht davon abhalten, den Kuchen nachzubacken :).

Pflaumenkuchen mit Polenta

Für eine 24x24cm-Form (ich habe den Kuchen in einem Backrahmen gebacken), braucht ihr folgende Zutaten:

  • 90g Butter
  • 140g Mehl
  • 160g Polenta
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 100g Zucker
  • 250ml Buttermilch
  • 1 Ei
  • 6 Pflaumen
  • 80g gehobelte Mandeln

Zuerst die Butter schmelzen und ein wenig abkühlen lassen. In der Zwischenzeit Mehl, Polenta, Backpulver, Salz und Zucker mischen. Die Butter mit der Buttermilch und dem Ei mit dem Rührgerät unter die trockenen Zutaten rühren. Den Teig in eine gefettete Springform oder einen mit Backpapier unterlegten Backrahmen füllen. Die Pflaumen waschen, halbieren, entkernen und in Spalten schneiden. Die Pflaumenspalten dachziegelartig auf dem Teig verteilen und mit den Mandelblättchen bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 175°C (Umluft) etwa 15 Minuten backen.

Pflaumenkuchen mit Polenta

Am besten schmeckt der Kuchen noch warm. Ich habe ihn am nächsten Tag noch kurz in der Mikrowelle aufgewärmt.
Seid ihr denn auch schon im Herbstfieber oder genießt ihr den Sommer noch?

Eure Marileen

(Das Rezept habe ich leicht abgewandelt aus der Tina spezial.)

7 Comments

  1. kuchenfuerdich 4. September 2016 at 8:23

    Liebe Marileen,

    also, ich kann dich sehr gut verstehen. Ich freue mich auch schon sehr, wenn die Temperaturen etwas zurück gehen und der Herbst endlich kommt. Jetzt brauch ich das auch nicht mehr 😉 Ich erwarte ihn auch schon sehnlichst, den Herbst!
    Dir einen wunderbaren, gemütlichen Sonntag!

    Herzliche Grüße aus dem sonnigen Wien 😀

    Reply
    1. Marileen von Holz&Hefe 4. September 2016 at 13:26

      Hach, da bin ich ja beruhigt! Alleine die Farben im Herbst sind ja schon der Kracher :).
      Liebe Grüße aus dem heute doch verregneten Bremen, Marileen

      Reply
      1. kuchenfuerdich 4. September 2016 at 15:52

        Hihi, ich dachte schon, dass ich vielleicht etwas komisch bin 😀 So sind wir mindestens zu zweit, immerhin ;))

        Reply
  2. Krisi von Excusemebut... 4. September 2016 at 9:07

    Mhh der Kuchen sieht köstlich aus. Mit Polenta habe ich noch nie gebacken, eine gute Idee. Ich finde es übrigens eine Frechheit auf dem Markt Produkte aus dem Supermarkt zu verkaufen, da wäre ich an deiner Stelle richtig verärgert gewessen. Aber jetzt weist du es wenigstens für das nächste Mal…
    Liebe Grüsse,
    krisi

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    1. Marileen von Holz&Hefe 4. September 2016 at 13:28

      Dankeschön, liebe Krisi! Das war auch mein erster Versuch mit Polenta zu backen, aber definitv nicht der letzte ;).
      Liebe Grüße, Marileen

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  3. Mona 4. September 2016 at 12:11

    Tatsächlich gehöre ich wohl auch zu den (wenigen) Menschen, die einen heißen Sommer nicht genießen. Ehrlich gesagt, mir würden 20°C reiche, wenn die Sonne scheint. – auch wenn mich mache dafür schlagen wurden. Bei 30°C macht mir Kochen und Backen irgendwie nicht so richtig Spaß. Es blieb dann oft die Küche kalt, wenn man das bei 27°C Wohnungstemparatur überhaupt sagen kann. Ich freue mich schon auf den Herbst mit seinen schönen Farben.

    Der Kuchen klingt echt lecker. Ich hoffe, ich schaffe es bald, ihn nachzubacken 🙂
    LG
    Mona

    Reply
    1. Marileen von Holz&Hefe 4. September 2016 at 13:31

      Liebe Mona, wir scheinen doch eine größere Gemeinschaft von Herbst-Liebhabern zu sein :).
      Bei mir sind es vor allem die DIY-Ideen, die im Sommer brach liegen. Sobald das Thermometer einmal unter 15 Grad fällt, beginnt mein Gehirn wieder zu arbeiten.
      Liebe Grüße, Marileen

      Reply

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