Schneller Grießbrei mit Heidelbeeren für den Jieper nach Süßem

Es gibt etwas, das ich häufig zu hören bekomme, wenn ich neue Leute kennenlerne und die mitbekommen, dass ich gerne koche und backe: Ach, dann magst du bestimmt vieles und gehst gerne in schicken Restaurants essen. Nein. Weder das eine noch das andere. So sehr mich das auch selbst nervt, aber ich mag nicht viel. „Krüsch“ nennt man das im hohen Norden. Es geht soweit, dass ich letztens eine Gemüseliste für meine Spielegruppe aufstellen musste, auf der steht, was ich mag. Also es stehen da schon einige Sachen drauf, so ist es nicht. Aber eben nicht alles.

Grießbrei mit Heidelbeeren

Deshalb liebe ich Kochbücher für Kinder. Da sind einfache Rezepte mit „normalen“ Lebensmitteln drin, die auch Kinder mögen. Nudeln mit Tomatensauce zum Beispiel. Top, reicht mir völlig. Eines meiner liebsten Rezepte ist Kullerreis, das ist Reis mit Erbsen und Käse. So einfach bin ich zufrieden zu stellen. Eigentlich bin nämlich nicht ich die Komplizierte, sondern die anderen ;).

Grießbrei mit Heidelbeeren

Ein klassisches Gericht meiner Kindheit ist eben auch Grießbrei und deshalb habe ich ihn heute für euch gemacht! Und weil ich zu faul bin das Eiweiß wie beim klassischen Grießbrei separat zu schlagen, ist dieser Grießbrei ein schneller ohne Ei, der am besten direkt und warm gegessen wird. Eben gegen den plötzlichen Jieper auf Süßes. Wenn er erkaltet, wird er recht fest. Da würde sich ein klassischer Grießbrei wohl besser eignen.

Für zwei Portionen braucht ihr:

  • 380ml Milch
  • 50ml Sahne
  • 50g Weichweizengrieß
  • 2 EL Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 20g Butter

Ganz einfach Milch, Sahne, Grieß und die beiden Zuckerarten in einen Topf geben, verrühren und aufkochen. Auf kleiner Stufe etwa 8 Minuten köcheln lassen, dabei ständig rühren. Am Schluss die Butter unterrühren und direkt mit frischen Früchten oder Zimt-Zucker genießen!

Grießbrei mit Heidelbeeren

Das Rezept habe ich vom Chefkoch.

Eure Marileen

6 Comments

  1. portapatetcormagis 23. Juli 2016 at 11:30

    Ja, Grießbrei ist was Großartiges!
    Ich mach den auch immer ohne Ei, denn er wird eh sofort warm gegessen. Ich mag ihn sehr gern mit Bananenstückchen und Erdbeeren. Aber die Blaubeeren schauen schon seeeehr verlockend aus 🙂

    Reply
    1. Marileen von Holz&Hefe 24. Juli 2016 at 23:43

      Oha, Bananenstückchen und Erdbeeren klingen auch super! Heute Abend hab ich mir noch schnell mit Zimtzucker gemacht ;).
      Liebe Grüße, Marileen

      Reply
  2. Jana 5. August 2016 at 12:08

    Das geht mir ganz genau so – ich bin total krüsch, merke das aber immer nur, wenn ich auswärts (im Restaurant oder bei Freunden) esse. Für mich ist die logische Konsequenz, selbst zu kochen und das tue ich entsprechend viel und gerne. Der Zusammenhang macht doch total Sinn, oder?
    Und wenn ich morgen wieder frische Heidelbeeren im Haus habe, dann gibt es garantiert erst mal Grießbrei!

    Liebe Grüße ♥

    Reply
    1. Marileen von Holz&Hefe 5. August 2016 at 20:42

      Das stimmt, ich koche auch am liebsten selbst. Oder ich studiere vorher die Speisekarte um zu sehen, ob ich etwas mag ;).
      Ich wünsche dir einen guten Appetit!
      Liebe Grüße, Marileen

      Reply
  3. nachhaltiger-konsum 16. August 2016 at 15:53

    Ich kann das super verstehen, dass du den Grießbrei so magst, ich auch (-; Ich habe inzwischen aber auch andere Alternativen also kleine Abwandlungen ausprobiert, die ich sehr mag und empfehlen kann, einfach weil sie nochmal vollwertiger sind. Z.B die kleine Hirse, die einen süßlichen Geschmack hat, ich mache in meiner Mühle daraus Mehl und dann als Basis für den Brei genommen. Das gleiche geht auch mit Amaranthmehl. Schnell und so lecker.

    Reply
    1. Marileen von Holz&Hefe 16. August 2016 at 23:41

      Hallo,
      danke für deinen Kommentar :). Ich bin ja eher so der klassische Grießbrei-Esser, aber bestimmt ist deine Anregung etwas für den ein oder anderen Leser!
      Liebe Grüße, Marileen

      Reply

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