Saftiger Kürbiskuchen gegen den Herbstblues

Mein „Rezept gegen den Herbstblues“ suchen also Jule und Susi von dem Blog Kochmädchen. Das kann bei mir nur ein süßer und saftiger Kürbiskuchen sein! Genau wie Möhren und Zucchini passen auch geraspelte Kürbisse hervorragend in einen Blechkuchen. Schon der Duft, der beim Backen dieses Kürbiskuchens aus dem Ofen kommt, riecht nach einer Ruhepause auf dem Sofa, mit der Decke über den Beinen und dem Must-have einer jeden kalten Jahreszeit: Kuschelsocken. Habe ich euch schon erzählt, dass ich ein Kuschelsocken-Fanatiker bin?! Meine Kuschelsocken-Saison dauert von August bis Juni; also ist sie praktisch immer. Jede Saison laufe ich bestimmt drei Paar dieser Socken durch… Aber ich schweife ab. Zurück zum Kürbis.

Kürbiskuchen

Es gab eine Zeit, in der standen der Kürbis und ich auf Kriegsfuß. Ich sag nur: scharfes Messer, Sonntagabend, Krankenhaus, Hand mit fünf Stichen genäht… Aber man muss ja nach vorne schauen und ich kann auch nicht ewig auf Kürbisse verzichten, dafür sind sie zu lecker. Also habe ich meine eigene Aufmerksamkeit erhöht und den Kürbis vorsichtig zerteilt. Zum Glück ist diesmal alles gutgegangen, daher kann ich euch heute ein Rezept für einen total saftigen Kürbiskuchen präsentieren!

Kürbiskuchen

Für ein Backblech braucht ihr diese Zutaten:

  • 1 1/2 Becher Zucker
  • 2 Becher Mehl
  • 1 Becher gemahlene Mandeln
  • 1 Pkg. Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1 Becher Öl
  • 1/2 Becher Mineralwasser
  • 4 Eier
  • 2 Becher Kürbisraspel (Hokkaido)

Kürbiskuchen

Die Zubereitung ist denkbar einfach:

Zuerst einmal: Ihr braucht einen Becher, keine Tasse. Mein Becher fasst etwa 250ml. Erst alle trockenen Zutaten in einer (wirklich) großen Schüssel vermischen. Dann Öl, Mineralwasser und die Eier dazugeben und alles gut verrühren. Anschließend die Kürbisraspel unterheben. Ich habe die Schale des Hokkaidos abgemacht, es müsste aber wohl auch mit der Schale gehen.

Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad etwa 30 Minuten backen (Stäbchenprobe). Der Kuchen darf innen noch klitschig sein :). Anschließend mit Puderzucker bestäubt servieren. Falls ihr auch so ein schönes Muster haben möchtet wie ich, dann gebt den Puderzucker erst kurz vor dem Servieren auf den Kuchen, er zieht recht schnell ein.

Kürbiskuchen

Also noch schnell einen Kürbis kaufen, Blätter sammlen und losbacken!
Eure Marileen

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18 Comments

  1. kuechenereignisse 27. Oktober 2015 at 17:57

    Na ich finde schon man kann auf Kürbisse verzichten! Zumindest wehre ich mich noch standhaft dagegen. 🙂 Aber angesichts dieser tollen Bilder… jo…

    Reply
    1. marileen 27. Oktober 2015 at 18:38

      Einen Versuch ist es wert 😉

      Reply
  2. 100 Lieblingsstücke 27. Oktober 2015 at 21:57

    Der Kuchen sieht oberlecker aus und die Kombi Zimt, Mandeln und Kürbis hört sich vielversprechend an.
    LG Stefanie

    Reply
    1. marileen 27. Oktober 2015 at 21:59

      Dankeschön :). Für die kälter werdenden Tage ist das genau das Richtige!
      Liebe Grüße, Marileen

      Reply
  3. Miri & Papa 27. Oktober 2015 at 23:26

    Juhuuu, noch mehr Kürbisrezepte – kann nicht genug davon kriegen 🙂 Lg, Miriam

    Reply
    1. marileen 27. Oktober 2015 at 23:35

      Hihi, ist ja auch die perfekte Zeit dafür :). Liebe Grüße, Marileen

      Reply
  4. Tulpentag 28. Oktober 2015 at 18:20

    Ich liebe Kürbis auch. Ich finde ihn soo vielseitig, wie man wieder mal an deinem Rezept sehen kann 🙂 Der Kuchen schmeckt sicher traumhaft!!
    Die Geschichte mit dem Messer klingt allerdings Aua… Uhhhh. Ich mags mir gar nicht vorstellen.
    Ich bin übrigens genauso ein Kuschelsocken-Fanatiker wie du. Ich bin die Einzige in der Familie, die sich jedes Jahr immer wieder über die von Oma gestrickten Socken zu Weihnachten und Geburtstag gefreut hat. Meine Oma kanns jetzt nicht mehr machen, dafür freut sich meine Schwieger-Oma jetzt, dass jemand endlich wieder nach Socken fragt 😀 Wie kann man diese Dinger nicht lieben? 😉
    Lieben Gruß,
    Jenny

    Reply
    1. marileen 28. Oktober 2015 at 23:53

      Ich habe auch noch ein Paar Wollsocken von meiner Omi – gerade und ohne Ferse. Aber schön sind sie! Die sind mindestens schon zehn Jahre alt… Ich trage sie allerdings auch nicht täglich so wie die anderen. Eine schöne Erinnerung an meine Omi.
      Liebe Grüße, Marileen

      Reply
  5. Krisi von Excusemebut... 29. Oktober 2015 at 22:14

    Der Kuchen sieht toll aus, und eine schöne Idee mit den Puderzuckerblättern!Jetzt hab ich Lust auf Süsses;)
    Liebe Grüsse,
    Krisi

    Reply
    1. marileen 30. Oktober 2015 at 22:37

      Hallo Krisi, danke dir. Die Lust auf Süßes besteht bei mir leider immer ;). Liebe Grüße, Marileen

      Reply
  6. tafeltanten 31. Oktober 2015 at 12:35

    Deine Fotos sind soooo schön😍 Da kommt man direkt richtig in Herbststimmung! Das Rezept hört sich auch richtig toll an. LG

    Reply
    1. marileen 31. Oktober 2015 at 17:04

      Dankeschön, das freut mich sehr :)! Jetzt wo sich alle Blätter färben, kann man den Herbst auch nur lieben! Liebe Grüße, Marileen

      Reply
  7. Malene - Tell About It 7. November 2015 at 11:17

    Deine Bilder sind großartig. Wunderschön und so einfach umzusetzen, Blätter für die Puderzucker Deko, klasse! Und das Rezept klingt auch richtig lecker 🙂

    Reply
    1. marileen 7. November 2015 at 16:19

      Hallo Malene,
      lieben Dank! Die letzten Kürbisreste können ja jetzt verzehrt werden (bevor man ihn nicht mehr sehen kann…).
      Lieben Gruß, Marileen

      Reply
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