Amaretti-Terzett in hell, dunkel, grün

Es gibt Dinge, die stiften Verwirrung. Wie zum Beispiel: „Hey, ich back Amaretti!“ „Mhmmm, lecker. Ich liebe die! Klein, knusprig und mit einem Happs vernascht.“ „Nee nee, nicht Amarettini. Amaretti, praktisch die großen Schwestern der Amarettini.“ „Achsooo…“ Leichte Enttäuschung macht sich breit. Bis man das erste Mal in einen Amaretto (so tatsächlich die Einzahl) beißt. Dann kann sich nur Begeisterung breitmachen! Außen leicht knusprig und innen ganz zart, so sollen die Amaretti in Perfektion werden. Meine Amaretti habe ich in drei verschiedenen Geschmacksrichtungen gebacken: Kakao, Pistazie und normale Mandel-Amaretti. Optisch und vom Geschmack her würde ich sagen, sind die Kakao-Amaretti am besten geworden! Natürlich könnt ihr auch andere Geschmacksrichtungen testen, es gibt viel zu entdecken.

Amaretti

Das normale Rezept reicht für etwa 30 Amaretti. Ihr müsst jeweils das Grundrezept nehmen und dann je nach Geschmacksrichtung die weiteren Zutaten hinzugeben.

Für alle Sorten:

  • 300g Puderzucker
  • 20g Speisestärke
  • 300g blanchierte, gemahlene Mandeln
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eiweiße
  • 3 TL Amaretto

Für die Kakao-Amaretti:

  • 25g Backkakao
  • 50g Puderzucker für die Deko

Amaretti

Für die Pistazien-Amaretti:

  • nur 170g gemahlene Mandeln
  • dafür zusätzlich 150g gemahlene Pistazien
  • 4 EL gehackte Pistazien für die Deko

Amaretti

Für die Mandel-Amaretti:

  • zusätzlich 30g gemahlene Mandeln
  • 50g Puderzucker für die Deko

Amaretti

Nun zur Zubereitung:

Das Eiweiß mit dem Salz in einer großen Schüssel steifschlagen. Puderzucker, Speisestärke, gemahlene Mandeln und ggf. Kakaopulver und gemahlene Pistazien zu dem Eischnee sieben, den Amaretto hinzugeben und mit dem Rührgerät zu einer zähen Masse verrühren.

Für die Kakao- und die Mandel-Amaretti viel Puderzucker in die Hände nehmen und damit walnussgroße Kugeln formen. Sie sollen schön dick vom Puderzucker umgeben sein. Die Pistazienkugeln ohne Puderzucker formen, dafür mit Pistazienkernen bestreuen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und nun einige Stunden ruhen lassen. Bei mir waren es etwa vier Stunden. Im optimalen Fall erhalten die Amaretti nun einige Risse. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C (Umluft) 10-15 Minuten backen. Nach dem Backen unbedingt auskühlen lassen bevor ihr sie vom Backpapier nehmt. Anfangs sind sie noch sehr weich.

Amaretti

Ich wünsche euch Buon appetito und genießt diese italienische Spezialität! Am besten natürlich bei einem kleinen Espresso.

Eure Marileen
(die für die Fotos wieder tatkräftige Unterstützung hatte)