Verwirbelte Rhabarbertarte

Gestern kam ich in einem kleinen Obst- und Gemüseladen in meiner Nachbarschaft nicht an dem tollen roten Rhabarber vorbei. Also suchte ich nach einem passenden Rezept und wurde wieder bei Pinterest fündig: eine verwirbelte Rhabarbertarte!

Beim Teig war ich mal wieder faul und habe mir den Tarteteig aus dem Kühlregal geschnappt. Irgendwann werde ich sicher auch mal einen eigenen ausprobieren. Mit diesem habe ich in eine große Tarteform ausgelegt (eine Springform geht natürlich auch) und den Teig an den Seiten hochgezogen. Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen, mit Backpapier und Hülsenfrüchten zum Blindbacken belegen. (Zumindest sollte man das tun. Ich hatte die Hülsenfrüchte im Supermarkt vergessen und habe es ohne gemacht…) Den Boden bei 190 Grad Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Backofen etwa 15 Minuten backen.

Vorbereitungen für die Rhabarbertarte

Hier einmal die Zutaten für den Rest der Rhabarbertarte:

  • 4 Stangen Rhabarber (oder je nach Größe eine mehr oder weniger),
  • 200ml Sahne
  • 200g Schmand
  • 2 Eier
  • 3 EL Speisestärke
  • 100g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillinzucker (oder am besten natürlich selbstgemachten nehmen)
  • 2 EL Grenadinesirup

Während der Backzeit des Bodens den Rhabarber abziehen und anschließend mit dem Sparschäler in dünne Streifen schneiden. Das ist ein bisschen Friemelarbeit, aber es lohnt sich! Die Rhabarberstreifen dann kreisförmig auf dem Boden verteilen.

Rhabarber schneiden

Sahne, Schmand, Zucker, Vanillezucker, Eier, Speisestärke und Grenadinesirup verquirlen und über den Rhabarber gießen. Die Tarte muss nun noch 30-40 Minuten im Ofen stocken.

RhabarbertarteViel Spaß beim Nachbacken!

Eure Marileen

Merken

2 Comments

  1. bloodymella 18. Mai 2015 at 10:11

    Hallo,
    das sieht ja super lecker aus! Leider isst mein Mann überhaupt keinen Rhabarber, aber zur nächsten Familienfeier werde ich dieses rezept sicher mal ausprobieren! 🙂
    Liebe Grüße,
    Mella

    1. marileen23 26. Mai 2015 at 21:09

      Hallo Mella,
      lieben Dank für deinen Kommentar! Viele mögen Rhabarber ja nicht, weil er säuerlich ist. Durch die Crème wird es in dieser Tarte aber ziemlich abgemildert.
      Ich hoffe, dass bis zur nächsten Familienfeier nicht zu viel Zeit verstreicht ;).
      Liebe Grüße,
      Marileen